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22.07.18 
 
 
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05.07.2018
Ausbildungstag: eine - in allen Belangen - heiße Angelegenheit

Am Samstag, den 30.06.2018 trafen sich morgens um 08:00 Uhr 11 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hausen zum zweiten Ausbildungstag.

Sinn dieses Ausbildungstages war ein fokussiertes Üben unterschiedlichster Szenarien und ein zeitgleiches Try-and-Error-Spiel nach dem Motto „Wie weit kommen wir mit dem was wir haben?“

Insgesamt standen 3 Übungsszenarien auf dem Ausbildungsplan.

Zu Beginn fand eine kleine Übung zum „warm werden“ im FRTC auf der Wache 1 statt. Hier wurde ein kleiner Brand in einem S1-Labor (Labor mit leichten Gefahrstoffen, beispielsweise ein Chemieraum in der Schule) simuliert.
Neben der Brandbekämpfung stand hier die Rettung von Menschenleben im Vordergrund. Denn neben einer im Labor vermissten Person mussten zeitgleich ein Jugendlicher und eine weitere Person gerettet werden, welche sich in einer Nachbarwohnung aufhielten.
Vielen Dank an die beiden Verletztendarsteller – habt ihr echt gut gemacht!!!

Im Anschluss an die Übung erfolgte die „Manöverkritik“ und unsere unabhängigen Beobachter von der FF-Praunheim – an dieser Stelle ein dickes Danke an die beiden Nachbarkameraden – wiesen uns mit geschultem Auge auf die ein oder andere Verbesserung hin, waren aber im Großen und Ganzen zufrieden und konnten sich auch ein bisschen was bei uns abgucken.

Im Anschluss ging es wieder zurück zur Unterkunft und man wartete auf den nächsten Alarm. Dieser ließ auch nicht lange auf sich warten und man konnte den Kameraden die Ratlosigkeit im Gesicht ablesen bei dem genannten Einsatzstichwort: „H 2 PAbst - Person in Grube“. Man ließ sich also überraschen.

Angenommen wurde, dass eine Person bei der Gartenarbeit in einen etwa 5m tiefen Schacht gefallen ist und seit dem Sturz unterhalb der Hüfte kein Gefühl mehr hat. Entsprechend musste eine sogenannten „patientengerechte Rettung“ vollzogen werden.

Nur womit und wie?

Normalerweise ist für solche Fälle die Berufsfeuerwehr mit ihrer Höhenrettungseinheit bestens ausgebildet und ausgestattet. Aber Not macht erfinderisch und so wurde mittels der Steckleiter eine Leiterbrücke gebaut um an dieser das sogenannte „Spineboard“ (eine starre Rettungstrage zur Rettung von Patienten mit Verletzungen im Rückenbereich) zum Patienten herabzulassen. Nachdem der Patient schonend eingebunden wurde, konnten die Kameraden diesen aus seiner Lage befreien und an den Rettungsdienst übergeben.
Man war erstaunt, dass man mithilfe der begrenzten Mittel, die man hat, ein solches Unterfangen recht professionell lösen konnte. Ziel erreicht!

Es folgte eine längere Pause, was durchaus der rasant zunehmenden Hitze geschuldet war und die Kameraden zogen sich in den Schatten zurück. Eine gute Entscheidung angesichts dem, was da noch zum Schluss auf die Kameraden wartete.

Die dritte und letzte Übung führte die Hausener Wehr auf den ehemaligen Flugplatz in Eschborn.
Dort warteten die Kameraden aus Sulzbach mit einem „kleinen“ Feuerchen auf. Wobei klein nur die Ausmaße des Brandraumes umschreibt… Über die wahre Dimension breiten wir den Mantel des Schweigens, aber sagen wir so viel… es war nicht zu übersehen ;-)
Hier machte es sich bemerkbar, dass man, neben dem Fakt, dass man als Stadtteilwehr wenige Berührungspunkte mit richtigem Feuer hat, auch bereits durch die Hitze stark geschwächt war.

Man erfüllte zwar die gesteckten Ziele:

  • das Feuer war schnell unter Kontrolle gebracht
  • die vermissten Personen wurden schnell aus dem Gefahrenbereich gebracht
  • kein Kamerad verletzte sich
Aber dennoch zeigten sich einige Schwachstellen innerhalb der Ausbildung bzw. der Routine, an denen man sicher noch das eine oder andere verbessern kann und muss.

Müde und erschöpft, aber mit dem Wissen, dass man doch alles hinbekommen hat, was einem heute abverlangt wurde, kehrten die Kameraden heim, wo bereits der Grill angefeuert wurde und warme Speisen und kalte Getränke auf sie wartete. Der anstrengende Ausbildungstag mündete nahtlos in eine gesellige Runde von aktiven Kameraden, deren Angehörige sowie passiven Kameraden und Freunden der Wehr.

Den Organisatoren an dieser Stelle ein dickes Danke für die geleistete Arbeit. Es war ein rundum gelungener Tag und wir freuen uns schon auf den nächsten Ausbildungstag im nächsten Jahr! (tw)

 
30.05.2018
Krabbelstube der Lebenshilfe zu Besuch bei der Feuerwehr

Strahlende Augen und offene Münder bei kleinen Blaulicht-Enthusiasten

Am vergangenen Donnerstag war es soweit. Ein bereits länger geplanter Ausflug der Integrativen Krabbelstube „Gut Hausen“ der Lebenshilfe fand endlich statt. Die anwesenden Kinder sind allesamt auf dem Sprung in den Kindergarten und bekamen daher ein besonderes „Abschiedsgeschenk“: einen Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr in Hausen.

Um 10:00 Uhr trudelten die kleinen Besucher im Gerätehaus der Hausener Wehr ein. Sie konnten es kaum erwarten, die großen roten Autos einmal aus der Nähe zu sehen. Nach einem kleinen Willkommen im Unterrichtsraum und einem spontanen „Ständchen“ mit Feuerwehrbezug durch die Kinder war der große Augenblick endlich da. Die schwere Stahltür zur Fahrzeughalle wurde geöffnet und da standen sie… drei große, rote Feuerwehrautos die nur darauf warteten von den kleinen Fans begutachtet zu werden.

Nachdem die Kinder die Fahrzeuge ausführlich bestaunen durften, kam das Highlight des Besuches: die Kinder durften selbst ein Feuer löschen! Ok… es handelte sich „nur“ um eine umklappbare Holzflamme, aber dies trübte nicht den Enthusiasmus der kleinen Feuerwehrleute. Mit Helm und Stahlrohr bewaffnet traten sie dem Feuer mutig gegenüber und gaben ihm den Rest.

Nach mehreren Durchgängen waren alle Kinder glücklich wieder im Unterrichtsraum versammelt. Hier erhielten sie noch einen Umschlag mit ein paar kleinen Geschenken. Unter anderem ein kindergerechten Ratgeber für das richtige Verhalten bei einem Feuer und ein Mal- und Rätselbuch.

Ein wunderschöner Ausflug ging somit zu Ende. Zum Abschied grüßte die Feuerwehr noch einmal mit Blaulicht und Martinshorn, sehr zu Freude der kleinen Blaulichtjünger, welche mit lautem Schreien versuchten das Martinshorn zu übertönen. (tw)

 
30.05.2018
Training für den Notfall

Hausener Feuerwehrleute trainieren im Trainingszentrum der Feuerwehr Frankfurt für den hoffentlich nie eintretenden Notfall

„Mayday, Mayday, Mayday! Hausen 26/44 Angriffstrupp. Sind nach Deckeneinbruch vom 4. OG in das 3. OG abgestürzt. Beide unverletzt! Versuchen in sicheren Bereich zurückzukehren! Mayday, Ende!“

So oder so ähnlich lautete der Einstieg in ein durchaus ernstzunehmendes Übungsszenario am vergangenen Samstag. Bei gefühlten 30°C im Schatten trafen sich 5 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hausen auf der Hauptfeuerwehrwache in FFM Eckenheim, um in voller Einsatzmontur eine realitätsgetreue Notfallübung zu absolvieren.

Begleitet von einem Kreisausbilder der Frankfurter Feuerwehr mussten die Kameraden einen anspruchsvollen Hindernisparcours durchlaufen. Wie bereits erwähnt in voller Einsatzmontur, inklusive Atemschutzgerät und, was das ganze wesentlich erschwerte, im kompletten Blindflug.

Es galt über eine Leiter wieder in das 4. OG zurückzukehren und dort, am bereits verlegten Schlauch entlang, zurück in den sicheren Bereich zu folgen. Hierbei mussten diverse Hindernisse wie Engstellen, Höhenunterscheide von bis zu einem Meter und herumliegende Gegenstände passiert werden. Eine besondere Herausforderung war es, das Atemschutzgerät abzulegen, durch einen engen Tunnel durchzutauchen und im Anschluss das Gerät wieder aufzusetzen. Was unter normalen Umständen schon schwer ist, wird ohne Sicht und nach einem solchen Hindernisparcours wesentlich erschwert.

Ziel des Trainings war es nicht, den kompletten Parcours in einer vorgeschriebenen Zeit zu durchlaufen, sondern den wichtigsten Grundsatz bei einem „Atemschutz-Notfall“ zu üben: Ruhe bewahren!

Am Ende waren die Kameraden zwar komplett durchnässt, aber allesamt waren der Meinung, dass ein solches Notfallszenario regelmäßig geübt werden muss. Denn wer rastet, der rostet und so werden Notfälle mitunter zu Tragödien.

Ein herzliches Dankeschön geht an den Kreisausbilder, der seinen freien Samstag für uns geopfert hat! (tw)

 
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